Max Lindemann wurde 1989 im Ruhrgebiet geboren.

Er war als Regieassistent an zahlreichen Theaterproduktionen am Schauspiel Dortmund unter der Intendanz von Kay Voges beteiligt, darunter Die Borderlineprozession (Regie: Kay Voges) und Das Internat (Regie: Ersan Mondtag), die beide zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden. Anschließend studierte er Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Im Rahmen seines Studiums nahm er am internationalen Regienetzwerk „Alexandria Nova“ in Kopenhagen teil.

Es folgten Inszenierungen unter anderem am Berliner Ensemble, am Schauspiel Frankfurt, am Münchner Volkstheater sowie am Theater Bonn. Darüber hinaus realisierte er Hörspiele für den Deutschlandfunk. Neben seiner Theaterarbeit ist er auch als Drehbuchautor tätig.

Im Jahr 2019 wurde er mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes ausgezeichnet.